Neue alte Sachen.

Vor zweieinhalb Wochen kam meine Pflegehündin zu mir. Schwer verletzt, pflegebedürftig im wahrsten Sinne des Wortes.

Mein erster Gedanke, als ich sie das erste Mal live sah: „Das schaffst Du nicht.“ Damit meinte ich mich, nicht sie. Und ich meinte auch nicht meine medizinisch-pflegerischen Kenntnisse, sondern meinen Zustand.

Wir haben es geschafft, aber ich merkte zwischenzeitlich immer wieder, wie sehr mich das Rund-Um-Die-Uhr-Hinter-Einem-Kranken-Hund-Herlaufen körperlich mitnahm.

Zum Glück gibt es Roman – ein dickes Dankeschön soll hier nicht fehlen.

Es geht der Süßen wieder besser, die Wunden heilen, man kann dabei zusehen, da kommt wieder Leben in den Hund, wunderbar. Die süße Motte!

Jedoch, jedoch.

Seit ein paar Tagen schmerzt mein Rücken, seit letzter Nacht sind die rechte Gesichtshälfte, der rechte innere Oberschenkel, das Knie und einige Teile der Arme taub. Mein rechtes Auge wachte heute nicht richtig auf, das linke übernahm die doppelte Aufgabe des Sehens und diese Anstrengung brachte eine erneute  Trigeminusneuralgie mit sich. Zudem gab es heute beim Tierarzt an der Rezeption einen Schlag innerlich vor den Kopf…mit Wärme-, Hitze- und Kribbelgefühlen in Händen und Beinen, dass ich dachte, ich kippe um.

Mein Körper ist völlig müde, mein Geist auch. Frische Luft und die Hunde tun gut, der Seele, dem Herzen, dem Körper.

Aber ich merke, dass mich diese Krankheit einfach immer wieder einholt. Ich sorge für gute Gedanken, jedenfalls glaube ich das. Aber es gelingt mir nicht immer. Wie gut, dass ich Dinge mittlerweile einfach sein lassen kann.

Also so, wie sie sind, einfach so. Dinge aushalten, vielleicht auch nicht beschleunigen wollen, das hat für mich was von Weglaufen. Dazu neige ich auch ab und an noch recht gern.

Da ich im Moment, zwischen diesem Weihnachts- und Neujahrsgewusel, wieder alle möglichen Vorsätze, ob schlecht oder gut, lese und sie gleichzeitig von mir fernhalten will…

…wünsche ich allen Lesern, dass sich die Dinge erfüllen, die sie sich wünschen und für sich und ihre Lieben erhoffen.

Ich wünsche mir (und nicht erst für das neue Jahr) einen Tag ohne körperliche Beschwerden. Das wäre traumhaft!

Schlicht und einfach.

 

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