Nein.

Ich gehöre zu den Menschen, die an alten, gewohnten, bekannten und bewährten  Dingen und Abläufen hängen.

Also, ich mag auch Neues, wenn ich denn nach dem Erkunden des Neuen wieder zurückkehren darf, zum Alten.

Ob das nun diverse Erbstücke von Uroma und Oma sind, welche immer am selben Platz stehen,oder ein Bild, dass immer, egal in welcher Wohnung, den selben Platz haben muss. Oder die Zeiten für’s Zähneputzen und die Medikamenteneinnahme, die ich für mich genau festlege.

Ganz genauhau.

Wie finde ich nun die Verknüpfung zu dem anderen ImKopfRumspukGedanken? Nun, vielleicht kennt das noch Jemand. Es gibt so Leute, vielleicht auch so Freunde, die mögen einen. Eigentlich immer. Und Eigentlich auch so, wie man so ist. Mit Ecken, Kanten, überrunden Rundungen. WENN die nicht ZU eckig, kantig und rund geraten sind.

Aber uneigentlich doch nicht, irgendwie. Das merkt man aber erst, wenn man den Mund aufmacht, und aus ihm Etwas hinauskommt, was diesen besagten Freunden nicht passt.

Oder man sich beschwert. Über was, ist egal. Es reicht schon eine Unstimmigkeit, die vielleicht nicht einmal eine ist, aber ihnen nicht in den Kram passt. In ihrem Kram.

Grenzen setzen kann diese altbekannten Freunde auch in miese Laune versetzen. Ein simples „Nein“ kann dazu führen, dass erst Geschirr durch die Wohnung, ’ne Tür ins Schloss und dann der gute, altbekannte Freund wieder zurück in seine Heimatstadt fliegt.

Auch fällt es denen schwer, ihren ach so geliebten Erdmittelpunktsnabel mal an andere abzugeben. Klingeling – bitte reichen sie den grellweißen Scheinwerfer weiter, danke!

Das sind auch altbekannte, gewohnte Dinge. Also, die Freunde.

Aber muss man an so etwas, an so Jemandem hängen? Muss mein Herz an denen hängen? Gerade jetzt, wenn ich Phasen durchlebe, in denen ich mich zwar oftmals selbst nicht leiden kann, geschweige denn kenne…aber sollten Freunde nicht gerade dann neben einem stehen, mir vielleicht den Vogel zeigen und meckern, wie ein Rohrspatz, weil man manchmal einfach am Rad dreht…

Aber trotzdem sollten sie auch die andere Meinung gelten lassen. Und vor allem Veränderungen einsehen, miterleben, verstehen. Verstehen fällt vielleicht anfangs schwer, aber das würde es Jedem fallen, der mit in dem Boot sitzt, das Richtung „EsgehtunsjetztneganzeWeileeinfachmaltotalbeschissenaberheydasistokay“ fährt.

Puuuh….pfffffff…uff.

Gar nicht so einfach, so alte, bewährte, bekannte Dinge. Und Leute.

Aber wer weiß. Vielleicht schreiben die ja auch einen Blog. Gerade eben. Und lassen sich über eine komische, altbekannte Freundin aus. Die an MS erkrankte. Und plötzlich, mit einem Wimpernschlag, zu einer recht schwierigen Person wurde.

Denkt an das Boot. Schwimmen…einfach…

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s