Gute Besserung.

Grippezeit.

Da war ich der festen Überzeugung, dass dieser Mist EINMAL an mir vorbeizieht. Nö. Zack.

Gleichzeitig gesellte sich ein erneuter Schub hinzu. Ich befürchte, dass leider mal wieder etwas hängengeblieben ist. Aber Mitte März habe ich neue MRT-Termine und einen Kontrolltermin in der MS-Ambulanz. Dann weiß ich mehr, und brauche keine Vermutungen anstellen, Ängste hegen.

Nebenher geschehen Dinge, die einen noch mehr aus der Bahn werfen. Allerdings sollte man diese Dinge, ebenfalls einfach aus SEINER persönlichen Bahn werfen.

Raus mit Euch – kommt bloß nicht wieder – macht, dass Ihr wegkommt. 

Seid Ihr bisher verschont geblieben? So sehr ich Euch das wünsche, Gesundheit, so vorsichtig hege ich die Vermutung, dass viele von Euch gerade ebenfalls mit entzündeten Mandeln, Ohrenschmerzen, Kopfdröhnen, Schnupfen, Husten und Fieber bedient sind.

Dass Linderung naht, merke ich immer daran, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, ich merke, dass ich dringend wieder neuen Schmökerstoff brauche und die Pickel der Raufasertapete im Schlafzimmer zum dritten Mal gezählt habe.

Man denkt ja echt, uaaaaaaaah, das wird nie wieder gut. Die bleibt jetzt für immer, die Grippe.

Gestatten, Ihre neuen Mitbewohner: Husten, Schnupfen, Heiserkeit!

Und dann gibt es diese eine Nacht, in der man plötzlich merkt, hey! Ich kann ohne meinen Hals auszukotzen richtig flach im Bett liegen, muss mir keine  3 neuen Tempopackungen ans Bett legen, mir nicht mehr alle halbe Stunde einen Tee machen und die Globuli rollen auch auch nicht so oft aus dem Fläschchen. Die Steriliumflasche wird nicht mehr ganz so häufig geöffnet, die Hände sind nicht mehr allzu rau.

Das ist dann dieser Punkt, an dem es wieder bergauf geht. Licht am Ende des Nasennebenhöhlentunnels.

Man telefoniert wieder mit Freunden, ohne das diese denken, der Tod persönlich hat bei ihnen angerufen und vor Schreck auflegen.

Geht mit den Hunden raus, und schafft mehrere hundert Meter am Stück – ohne zu meinen, die Bronchien bauen sich bei jedem Atemzug einen neuen Brustkorb, im Brustkorb.

Ja, es wird besser. Bei Euch hoffentlich auch bald. Wenn’s denn noch schlimm ist.

Und falls Ihr am Anfang der viral- oder bakteriellen Eroberung Eures Körpers steht: taucht ein wenig ab. In Eure Lieblingsbücher, oder in die virtuelle Welt – die ist manchmal auch ganz schön.

Gute Besserung.

 

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