Gastblog II |Sabine

Der zweite Gastblog ist von Sabine Dinkel und ich freue mich sehr, dass sie für mich, für Dich, für uns diesen Text geschrieben hat.

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Sabine? Der wunderschöne Hofflohmarkt in Südergellersen (nachzulesen genauuuuu hier:  https://meine7leben.wordpress.com/2013/07/25/flohmarktsnachlese/) wurde von ihr organisiert.

Sabine ist nicht nur Menschin von zwei tollen Basset-Damen, Wilma und Frieda, sondern auch Inhaberin von „Personalberatung & Coaching Sabine Dinkel“. Wilma hat sogar ein eigenes facebook-Profil, welches sehr unterhaltsam ist und garantiert die ein oder andere Sorgenfalte an so manch einem doofen, graubraunen Tag vertreibt. Stöbern und Euch informieren könnt Ihr hier: http://www.sabinedinkel.de/

Nun aber los:

Krüsch

„Hast du nicht Lust, einen Gastartikel für meinen blog zu schreiben?“

„Au ja, gern!“, war meine erste Reaktion. „Und worüber soll ich schreiben?“ Mone: „Das darfst du dir aussuchen. Worüber du magst.“

Und dann waren sie da, die Zweifel. Oder vielmehr die Angst vor dem weißen Blatt.

Ausgerechnet ich, die selber gar nicht so richtig bloggt, soll einen Artikel schreiben? Na gut, ab und zu kommentiere ich mal etwas in anderen blogs. Aber auch nur, wenn es mich so richtig packt. Und auf meiner Homepage habe ich eine Rubrik, die einem blog ähnelt. Aber mehr auch nicht.

Und ich gestehe: ich lese nur wenige blogs regelmäßig. 

Mit blogs bin ich irgendwie „krüsch“, wie meine Mutter zu sagen pflegte (für diejenigen von euch, die nicht aus Hamburg kommen: krüsch bedeutet mäkelig). 

Die meisten blogs sind mir viel zu unübersichtlich, überall kann ich anklicken, hier ein Kästchen, dort eine Tag Cloud, in der Mitte das Neueste, ganz rechts das Bunteste, ups, da unten ist ja auch noch was (das „Archiv“ oder die „10 beliebtesten Artikel“), ach, das ist ja ein lustig bunter Button, wo der wohl hinführt? – uns schwups – bin ich total „overloaded“ (sprich: meine Empfangszentrale macht dicht). Und ich gebe (vorerst) auf.

Wenn mich noch dazu die Texte nicht packen oder sie dank fehlender Absätze als leseunfreundliches Buchstabengemenge – womöglich noch mit Fremdwörterkauderwelsch – daherkommen, ist eh alles aus. Mein Interesse erlahmt dann völlig.

Vermutlich entgeht mir dadurch viel Nützliches und Spannendes. Doch das Risiko gehe ich ein. Denn sonst gehe ich ein – oder meine Synapsen brennen durch. Und Bücher lese ich ja immerhin auch, meistens 2 bis 3 parallel.

Wo ich schon mal dabei bin, möchte ich auch noch etwas zu Fotos schreiben. 

Wenn ein blog mit gekauften „Stockfotos“ arbeitet (das sind vorproduzierte Aufnahmen, die man zum Beispiel über Bildagenturen erwerben kann) schaltet sich meine Lesebereitschaft auch sehr schnell ab. Stockfotos sind mir einfach zu glatt, eben zu „vorproduziert“. Die lösen bei mir nichts aus. Und ich mag es gern, wenn ein Bild etwas auslöst (es sei denn, es ist ein ganz schreckliches Foto von gequälten Tieren, das halte ich überhaupt nicht aus).

Ich möchte Bilder sehen, die authentisch sind, am liebsten vom Blogger selbst geschossen (oder gezeichnet). Sie können gerne technische Mängel haben, mir ist einfach nur wichtig, dass sie spannend sind. Dass sie neugierig machen, gerne auch verstören, Hauptsache nicht allzu gefällig und „mainstream“ daherkommen (also den kulturellen Massengeschmack widerspiegelnd).

Und warum schreibe ich das ausgerechnet hier? Als Gastautorin?

Weil eben dieser blog so anders ist. Eben nicht der „typische Blog“ mit Pomp und BlinkBlink. 

Und genau darum werde ich ihn jetzt lobhudeln (…und Mone kann sich nicht wehren, denn sie weiß in diesem Moment auch noch gar nicht, worüber ich schreibe. Ich durfte mir mein Thema ja schließlich selber suchen.)

Also, diesen blog mag ich, 

  • weil er trotz des schweren Themas luftig leicht daherkommt
  • weil er sehr persönlich – aber immer „verkraftbar“ ist
  • weil er sehr viel Lebensfreude ausstrahlt und Mut macht, beständig auf Sinnsuche zu gehen, egal wie schwer das Leben auch ist
  • weil er richtig schöne Fotos enthält (alle von Mone gemacht)
  • weil er toll geschrieben ist (kurze Sätze, verständliche Sätze, humorvoll gewürzt)
  • weil er liebevoll gestaltet wurde (und wird)
  • weil er für das Lesen am Rechner formatiert und somit appetitlich und lesefreundlich aufbereitet ist
  • und weil ich Mone und ihren Umgang mit Tabu-Themen sehr schätze.

Da ich selber auch eine eingebaute Motivklingel im Hirn habe und somit sehr gerne fotografiere (allerdings nur mit dem iPhone und technisch überhaupt nicht versiert), bekommt dieser Artikel auch ein Foto spendiert. Zu sehen sind meine beiden Mitarbeiterinnen und Co-Trainerinnen Wilma und Frieda.

Vielleicht lass ich mal irgendwann meine beiden Co-Trainerinnen bloggen, die 4-Pfoten-Technik haben sie immerhin schon drauf. Und Kolja und Pedro dürfen dann gerne jeweils einen Gastartikel verfassen ;o)

dgrsdg

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2 Gedanken zu “Gastblog II |Sabine

  1. Liebe Sabine, ist es nicht toll, seine Grenzen zu überwinden! Dass Du das Zeug zum Schreiben hast, darüber sprachen wir ja vor wenigen Tagen auf dem Elbdeich in Begleitung Deiner tierischen Damen, die ja ihrerseits immer mehr als ausreichend launige und unterhaltsame Motive liefern! Und eines Tages wird daraus…….

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