Trennung.

Alles tut weh.

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte endete.

Ich übe mich im Loslassen.

Trennungen akzeptieren, das Gute in ihnen sehen.

Sei es ein Backenzahn, der mich wohl in naher Zeit verlassen wird, der Wunsch, jemals wieder drei Runden um den Block zu joggen, oder ein Mensch, der geht…den ich gehen lasse.

Alles tut weh.

Der Abschied von einem Körperteil, der Abschied von den eigenen Fähigkeiten, der Abschied von Menschen.

Schmerzen, die bringen alle Abschiede mit sich.

Seien sie physischer oder psychischer Natur,

Da muss ich durch, das steh‘ ich durch.

Alles tut weh.

So viel konnte ich überwinden, so viel konnte ich schaffen. So viel, von dem ich nie dachte, dass ich es überstehe.

Eine Etappe folgt der anderen, Schritt für Schritt hangele ich mich durch das zermürbende, mich fast verrückt machende Gefühl, das mich stets fragt: „War es das jetzt? Was kommt noch? Wie geht es weiter? Wann hat der Schmerz ein Ende? Wo stehst Du? Wo willst Du hin? Wo kannst Du…“

Ich mache mir bewusst, dass ich alles, egal ob gut oder schlecht, letztendlich alleine erleben, durchleben und überleben muss. Beistand ist wundervoll. Unterstützung, Aufmunterung, Motivation, Freunde.

Aber nur ich stehe in engstem Kontakt zu mir, nur ich fühle wie ich, nur ich denke, hoffe und bange wie ich.

Und am Ende geht man immer alleine.

Egal wohin.

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Ein Gedanke zu “Trennung.

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