Danke.

Diese Frischbuchstaben schlummern schon eine ganze Weile in meinem Entwurfordner.
Andauernd habe ich das Gefühl, hier und da noch etwas ändern, ergänzen oder verbessern zu müssen.

Heute muss er raus, heute soll er raus. Oder lieber „es“.
Ein Danke hoch ganz arg viel.
Das ist für Euch, welch durchgeknalltes Jahr…

Mila.
Wenn ich an Dich denke, fliegen die Begriffe MUT und TAPFERKEIT, EMPATHIE und SEELE ganz nah über meinen Kopf. Durch meinen Kopf.
Wir lernten uns während unserer Tierheilpraktikerausbildung kennen – Tiere…kannst Du Dich an unseren Prüfungstag erinnern? Ich weiß noch, was ich trug, an diesem Tag. Und wie wir jubelten, als wir wussten, alle drei Prüfungsabschnitte sind bestanden – das Zertifikat wurde umhergewedelt. Was für ein Moment nach so, so harter, langer Arbeit!
Du hast mir bei meinen ersten Schritten weg vom Sauerland, hoch in den Norden geholfen. Nicht nur körperlich, in dem Du mit meinen Eltern (während ich arbeiten musste) den Umzug wupptest, sondern auch moralisch konnte und kann ich immer auf Dich zählen. Und das, wo es das Leben mit Dir alles andere als fair, gut und zimperlich meint.
Dein Herz ist größer als die größte IKEA-Tüte. Egal, was bei Dir los ist, Du hast immer ein offenes Ohr, mit welchem Du ebenfalls immer absolut und zu einhundert Prozent bei Deinem Gegenüber bist.
Ich hab Dich verdammt lieb. Ganz wurscht, was das Leben weiterhin für uns beide parat hält, Du kannst auf mich zählen. Und ich danke Dir von Herzen, dass ich Dich meine Freundin nennen darf.

Jessi.
Bald sind es zehn Jahre. Durch welchen witzigen, schrägen und auch so unfassbar zufälligen Zufall lernten wir uns damals kennen. Das glaubt uns doch Keiner, oder?
Gescheiterte Beziehungen, durchgeknallte Freunde, laaaaaaaaaange Feiernächte, Liebeskummer, Krankheit, leckeres Essen und mein Verliebtsein in Deinen Onkel – damit könnte man die ersten Jahre recht gut zusammenfassen.
Es gab Funkstille und auch Knatsch, so ist das Leben. All dies haben wir hinbekommen, bis jetzt. Ich wünsche mir, dass wir weiterhin unseren Kontakt pflegen und ihn ausbauen. Das fühlt sich gut und richtig an, vor allem jetzt, wo Du Deinen Schatz gefunden und geheiratet hast. Du sagtest selbst, Du bist nun angekommen. Das ist so schön und ich gönne Dir diesen Lebensschritt sehr. Eure weiteren Pläne gehen sicherlich in Erfüllung, denn ihr schaut gemeinsam in eine Richtung und habt tolle Familien, die Euch auch im schlimmsten, fiesesten Sturm begleiten.
Ich drück Dich, danke Dir und freue mich auf unser nächstes Wiedersehen.

Carola.
In erster Linie verbindet uns unsere Liebe zu den windigen Clowns auf vier Pfoten – unsere Herzhunde. Über die lernten wir uns auch kennen und, stimmt’s, waren uns direkt sympathisch.
Es gibt etwas, das ich an Dir derart schätze, dass ich dafür gar keine richtigen Worte finde. Also, auch auf die Gefahr hin, dass dies nun sehr platt ausgedrückt ist:
Es gibt selten Menschen, die SO tolerant, gutherzig, offen und ehrlich sind, wie Du es bist.
Mein Gefühl, mit Dir wirklich über Alles reden zu können, ohne eine schiefe Augenbraue, Gemurmel, Augenrollen oder ein „Das geht ja gar nicht!“ zu ernten, festigt sich mit jedem weiteren, neuen Kontakt.
Zudem hast Du mir während einer sehr schwierigen, verzwickten Phase in Sachen Trennung in diesem Jahr sehr geholfen und mich unterstützt – auch wieder, ohne Belehrungen, Maßregelungen oder „Das geht ja gar nicht!“-Sprüchen.
Wie gesagt, ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Du trotz der simplen Worte weißt, welche Bedeutung sie für mich haben.
Ein großes Danke!

Katja.
Welch doofes Gefühl, als Ihr Euren Umzug antratet. Die fast wöchentlichen, gemeinsamen Spaziergänge an der Elbe und „unserer“ Lohe schrumpften plötzlich auf ein Minimum dahin, was unserem guten Kontakt allerdings nicht wehtat. Im Sommer schafften wir es sogar, endlich mal gemeinsam mit den Hunden ins kühle Nass zu springen, wobei ich beim nächsten Thema bin: DU bist der Mensch, der mich endlich wieder zum Schwimmen brachte. Durch Dein gemeinsames Plantschen mit Pedro habe ich wieder Lust am Wasser bekommen. Und plötzlich war es mir total egal, wen meine Kilos, die ich zu viel habe, stören, oder auch nicht. Nach zehn Jahren sprang ich einfach wieder in einen See und schwamm. Und das noch mit meinen Hunden – ein Traum!
Unsere Hunde sind Freunde, von Anfang an gab es da einen richtig speziellen Draht.
Nicht nur das lässt mich glücklich grinsen. Du bist ein so wunderbarer, empathischer, hilfsbereiter Mensch, der stets das Wohl der anderen im Blick hat, und sich dafür auch selbst völlig vergisst.
Mit Dir zu lachen, zu blödeln, über die „ollen“ Männer zu quatschen, die tollen Hunde zu schwärmen, mehr nach vorne statt nach hinten zu luken, das ist einfach schön. Danke für Dein stets offenes Ohr.
Du bist eine Wegbegleiterin, die ich mir noch lange an meiner Seite wünsche, wenn ich diesen Wunsch frei hätte.
Und, das muss gesagt werden: ich kenne Niemanden, der einen dermaßen geilen, einzigartigen, stilvollen (Einrichtungs-)Geschmack hat, wie Du.

Martje.
Wo beginne ich?
Wir haben uns über eine absolute Herzensangelegenheit kennengelernt.
An dieser sind wir in diesem und im letzten Jahr gewachsen; immer wieder können wir das feststellen, vor allem gegenseitig machen sich viele Entwicklungsfacetten bemerkbar.
Vertrautheit, Ehrlichkeit, Empathie, Humor (und sei er noch so schwarz), die Hundeliebe, und Lebensansichten, die (so arrogant es auch klingt) irgendwie nur „wir“ SA teilen können.
Mit Dir habe ich meine ersten, längeren Voicemails durch die Gegend gesandt. Den Längenrekord hast Du heute gebrochen: über elf Minuten. Und sie kam an, wow!
Es ist so schön, in Momenten des Zweifelns, Haderns und Nachhintenguckens Jemanden wie Dich in seiner Nähe zu wissen, ganz gleich, wie viele Kilometer zwischen uns liegen.
Den Kopf gerade rücken, nicht nur auf die Schuhspitzen schauen, sondern über die Schulterlinie hinaus; das habe ich durch Dich wieder hinbekommen.
Und dafür, und noch für viele wertvolle Momente mehr, danke ich Dir.

Tina.
So weit weg, und doch (fast) jeden Tag in meinem Wohnzimmer.
Ebenfalls die Freude über und mit gemeinsamen Voicemails teilend, wird unser Kontakt und unsere Freundschaft frisch und fröhlich gehalten.
Auch Du weißt, was es heißt, mit einer chronischen Krankheit leben zu müssen. Und gehörst in meinen Augen zu den Menschen, die das mehr als großartig meistern!
Ich liebe Deinen Humor, Dein unwahrscheinliches, umfangreiches Wissen (wie oft habe ich beim Quizduell gegen Dich gewonnen? -1Mal?), Deinen einzigartigen Stil, Deine Lottemaus und Dein so, so liebes Wesen.
Ich kann gar nicht sagen, wie viele Jahre wir uns nun schon kennen. Es sind mehr, als zehn, soviel steht fest.
Bitte, mögen es noch mindestens 50 weitere sein.
Danke, dass Du auf dieser Welt bist.

Sabine.
Puh, wo fange ich an?
Am liebsten würde ich unsere, noch nicht allzu alte, gemeinsame Geschichte rückwärts erzählen, aber nein.
Die MS, die olle Tante, hat uns einander vorgestellt. Wohl mit Hilfe eines netten Herrn namens Christian (ich grüße Dich!) merkten wir recht flott, dass wir auf der gleichen Welle unterwegs sind.
Äußerlich könnten wir unterschiedlicher nicht sein. Ich habe uns mal spaßeshalber mit Insekten verglichen: Du wärest wohl die zierliche, schlank-ranke Libelle und ich die pummelige, kurzbeinige Stubenfliege. Aber das ist total egal, denn das, was uns verbindet, hat mit viel mehr zu tun, als mit Äußerlichkeiten. Wahrhaftig geht es um das, was in uns allen lebt, wütet, vor sich geht, manchmal auch, ohne uns mitzunehmen.
Auf das, worauf wir uns freuen können, wenn wir uns darauf einlassen. Wovor wir manchmal Angst haben, wenn uns die Sorgenmonster gegenwärtig einholen und uns mit ihrer Dunkelheit und Grobheit überschütten.
Es tut SO gut, mich mit Dir kreativ, poetisch, oder auch einfach „nur“ normal auszutauschen. Ich sagte es bereits, und wiederhole es nur allzu gerne:
Du hast meine Jahresendzeit gerettet.
Unsagbar doll freue ich mich über unser gemeinsames Projekt.
Danke für diese wunderbare Verbindung, danke für Dein Vertrauen, danke für Die Möglichkeit, mit Dir über’s Meer fliegen zu dürfen.

Da gibt es noch so einige Menschen…

…wenngleich der Kontakt auch nicht der regelmäßigste ist, man sich nicht so häufig sieht, teilweise das letzte mal vor Jahren getroffen hat, ist da doch diese Verbindung. Diese spezielle, gute, wichtige Verbindung.
Es gibt nicht nur den einen, roten Faden.
Viele bunte, unterschiedlich dicke Fäden ziehen sich durch mein Leben, zu Euren Leben, in Eure Gedanken. Und umgekehrt und zurück.
Melli, Krusi, Sabine, Anke, Carmen, Jenny, Martina, Petra, Claudia, Britta, Tobi, Viola, Nadja, Bianca, Monika, Marion, Henny, Patrick, Marc, Almut, Christiane, Vera, Matze, Alex, Andi, Janin, Martin, Michael, Roman …

…ich danke Euch allen von Herzen für Eure Unterstützung, Hilfe, Eure Gedanken, aufbauenden Worte und dem gemeinsamen Lachen in diesem heftigen Jahr.

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