Sturm und Stille.

Ich sitze auf dem Sofa und schaue raus in den Garten.
Es fliegen Stöcke, Blätter und andere Sachen umher.
Der Niklas tobt.

Irre.
Geschützt und gut aufgehoben im eigenen Nest.
Draußen ist es frisch, nass, laut und ziemlich unkoordiniert bewegt.
Drinnen angenehm muckelig, trocken, ruhig und…naja, ein wenig wackelig von Zeit zu Zeit, aber mein Nest beinhaltet keine Stürme, die mich von den Socken wehen.

Ist kein besonders gutes Reisewetter.
Und so manch ein Mensch lässt sich gerade sehr viel Zeit, um loszufliegen, loszulassen, sich abzulösen.
Wie gesagt, kein gutes Reisewetter.

Wer weiß, wann sich diese Stürme wieder legen.
Ich mag sie, sie wirken auf mich reinigend und nach einem Sturm fühle ich mich befreiter und geordneter; egal, wie viele Stöcke, Blätter und Dinge vom Nachbarn in meinem Gartem herumliegen und ich wegräumen muss.

Vielleicht ist jeder Stock auch etwas, das beiseite geschafft werden muss, damit Neues herumfliegen und, im positiven Sinne, wüten darf?
Heute dachte ich, oh, ja, da fliegt meine Trigeminusneuralgie vor mir her. Kalter, peitschender Regen und Schmerzen im Gesicht sind gemein.
Und da, die Parästhesie, auch hübsch, so von dannen fliegend.
Bis sich der Wind dreht.

Jetzt: Sturm und Stille.
Draußen und drinnen und überhaupt ein bunter Mix.
Ja, der April steht vor der Tür.

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