Schnecken, Buchstabenkoma und Oreokekse.

Ich bin gerade weg.

Weg vom „schreiben, was ich fühle und lebe“, sondern hin zum „leben und fühlen, was ich schreibe“.

Oder umgekehrt?

Ich weiß es nicht, denn ich bin gerade weg, kurz mal.

Die MS wundert sich, warum ich neben dem bisschen Freizeit soviel anderes außer ihr mit durch die Gegend trage (ällabätsch!). Und ich wundere mich, wie gut und kompetent aufgeräumt sie das so mitmacht, die MS.

Naja, ich untertreibe etwas. Es ist schon so, dass sie mir zu schaffen macht.

Schmerzen und Missempfindungen wechseln sich täglich in unterschiedlicher Intensität ab. Deswegen biss ich in den sauren Terminabsprechapfel und lege mich kommende Woche mal wieder, mit Verweilkanüle im Arm und Stöpsel in den Ohren (die nie was bringen), einen gefühlten Nachmittag lang in die Röhre.

Zudem stehen Prüfungstermine an, ich schreibe nebenbei so einiges für die Arbeit neben der Arbeitszeit, und (trotz Abschlussprüfungsschreibmodus) ich gönne mir und den Hundis dieses Wochenende einfach nur Wochenende.

Heute waren wir zweimal auf unserem geliebten Schneckenweg unterwegs, der endlich wieder schnecklich schön ist, weil zum Leben erwacht.

Seit heute morgen ernähre ich mich von scharfen, überwürzten Erdnussflips und Oreo-Keksen. Voll ungesund aber voll lecker und eben ein echter Gönntag. Mir ist übel. Aber ich gönne es mir.

Es darf mir auch mal übel sein! So übel ist das gar nicht. Soh.

Schreibselei hin oder her, hier also ein klitzekleiner Mone-Winker an Euch.

Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und gönne ihn Euch.

Vollstens!

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