Hallo Du.

Weißt Du eigentlich, was Du gerade leistest?

Vielleicht sitzt Du gerade scheinbar „nur“ vor dem PC oder auf dem Sofa mit Deinem Smartphone in der Hand und liest diesen Text.

Rumsitzen kann ja jeder, denkste.

Um sich hinzusetzen muss man vorher aufstehen. Und sich dann wieder erlauben, eine Pause einzulegen.

Heutzutage gehört so einiges dazu, aufzustehen. Sich morgens aus dem wohlig-kuscheligen Bett, das in irgendeiner Form bestimmt Sicherheit und Schutz bedeutet, zu schälen, um den neuen Tag zu begrüßen.

Oh.

Begrüßungen fallen nicht immer freundlich aus. Vor allem nicht in Krisenzeiten. Da stehen Monster vor der Tür, unheimliche Wesen, kaum sichtbar, aber immer spürbar. Die stänkern, die schlagen und spucken.

Wir erhalten furchtbare Diagnosen, die augenscheinlich darauf abzielen, uns mürbe zu machen. Und leben weiter. Wir werden verletzt, von anderen oder von uns selbst. Stehen trotzdem wieder auf, kleben uns ein Pflaster aufs schmerzende Herzchen (oder Ego) und antworten auf die neue Nachricht im Chatfenster. Wir stehen vor Bergen von Sorgen. Und kaufen uns immer wieder bessere Wanderschuhe, Eispickel und Navigationsgeräte, um diese Berge zu erklimmen.

Dein guter Geist hilft Dir dabei, Deine Füße in Richtung Bad, Küche und irgendwann Richtung Haustür zu bewegen, um hinauszugehen. Du gehst also hinaus. In eine Welt, in der wir bedroht sind von Terror, von Angst, von Menschen, die ihr und unser Leben opfern für einen Gott, der (wo auch immer er sein mag, wie auch immer er heißt und wie auch immer er aussieht) seine Hände vor die Augen legt und den Kopf schüttelt.

So war das nicht gedacht, Leute. SO nicht.

Und während Du so hinausgehst, nimmst Du vielleicht diese negativen, bedrohlichen Schwingungen wahr, aber Du tust auch etwas anderes: Du konzentrierst Dich auf das Gute. Und das ist das, was Dich antreibt. Deshalb gehst Du.

An manchen Tagen scheint der Energiekanister leer zu sein. Irgendwie ist er nicht nur leer, denkst Du, der hat ein Leck. All das, was ich oben hineinschütte, ist in kürzester Zeit wieder draussen. Also hapert es nicht an den Tankstellen, die diese Energie liefern, sondern an dem Haushalten, an der Selbstpflege, an der Frage, wie Du Deinen Tank am besten flicken kannst.

Wie gehst Du mit guter Energie um? Beachtest Du sie genauso intensiv, wie das Negative, das oftmals so akut und gnadenlos angeschwappt kommt, dass es Dich fassungslos macht?

Zack – alles ist schwer, alles tut weh, alles wird auf einmal nichts.

Wie doll so’n Nichts doch Alles ändern kann.

Aber weißt Du…

…es gab noch keine Dunkelheit, die nicht von Licht verdrängt wurde. Licht ist immer stärker, machtvoller, und breitet sich arg zuverlässig aus.

Guck mal, Du sitzt ja noch immer hier und liest diesen Text.

Du gehst trotz allem Terror auf Feste und feierst das Leben, im Kleinen und im Großen.

Du glaubst an das Gute im Menschen, trotz geohrfeigter Wangen und zahlreichen Narben.

Du erlaubst Deinem Körper, ein- und auszuatmen, obwohl Dir oft danach ist, einfach die Luft anzuhalten.

Du ernährst Dich, jeden Tag, und schenkst Dir somit Kraft, sorgst für Dich.

Du schaust jeden Tag in Deinen Briefkasten, obwohl dort schon lange keine Liebesbriefe mehr rausgefischt werden.

Du bemerkst den Schmerz, die blauen Flecken, die kribbelnden Finger, also spürst Du Dich. Bewusst.

Du leistest mehr, als Du denkst.

Magst Du Dir das mal sagen?

 

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s