So ganz.

Wir sterben in Autos, Zügen und Flugzeugen.

Wir sterben in Krankenzimmern, Schlafzimmern und Küchen.

 

Wir sterben in Wäldern.

 

Wir sterben in Scheunen, Kellern und Gartenhäusern.

Wir sterben an Schreibtischen, Arbeitsplätzen und Bankschaltern.

 

Wir sterben an Stränden.

 

Wir sterben auf Schiffen, Motorrädern und Pferden.

Wir sterben in Einsamkeit, Gesellschaft und wie in Schaufenstern.

 

Wir sterben im Flug.

 

Manchmal lächeln wir, manchmal schreien wir.

Manchmal ist es schmerzvoll, manchmal sanft und scheinbar wie so nebenbei.

Manchmal möchten wir noch nicht gehen, manchmal empfinden wir es als Erlösung.

Manchmal lassen wir diese Erdenreise nur schwer los, manchmal sterben wir für einen Neuanfang.

Manchmal reißen wir andere mit, bewusst und unbewusst, manchmal gehen wir hinterher, bewusst und unbewusst.

Manchmal ist da Wut, unbändige und zum rot werden starke.

Manchmal ist da dieser leise Dank, dieses Aufatmen und sich wieder leicht fühlen dürfen.

Manchmal werfen wir Ballast ab, manchmal laden wir uns und anderen welchen auf.

 

Egal wo und egal wie – überall war und ist Leben drin, im Sterben.

Es gibt immer ein Davor und immer ein Danach.

Egal wie kurz das Jetzt ist.

 

Leben eben.

 

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