Mein Herz.

Ich liege mit halb geschlossen Augen im Bett und denke daran, was in den letzten Monaten alles passierte.

Das, was vor mir liegt, betrifft seit geraumer Zeit nicht mehr nur unmittelbar mich, sondern auch einen anderen Menschen.

Seit 8 Tagen bin ich verheiratet.

Mein Mann.

Das klingt so schön, fühlt sich so unbeschreiblich gut an.

Zig mal am Tag starre ich völlig verknallt auf meinen Ehering und schaue mir vorm Schlafengehen unsere Hochzeitsfotos an.

Mein Mann.

Ein Mensch, der mich trotz MS, trotz Lipödem, trotz OP-Marathon, der Ende November startet, so nimmt und liebt und akzeptiert, wie ich eben bin.

Und wie ich zukünftig werde, denn solche Eingriffe verändern einen wahrscheinlich nicht nur körperlich.

Er stärkt mir den Rücken, stellt sich aber auch schützend vor mich.

Wir sind beide absolut Kind geblieben, in gesunder und weitreichender Hinsicht.

Das hilft im Alltag und es hilft, schlimme Zeiten zu durchstehen, ohne am Rad zu drehen.

So vieles haben wir gemeinsam, so unterschiedlich sind wir zudem.

Das ist gut, gesund.

Ich freue mich so sehr auf unser gemeinsames Leben.

Und in diesem Moment ist einfach alles gut.

Mein Mann, mein Herz.

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